Razer Orochi Bluetooth

Razer ist seit vielen Jahren bekannt für die Herstellung hochwertiger Eingabegeräte, insbesondere für Gamer und Computer-Enthusiasten. Mit der neuen Razer Orochi Bluetooth Laser Gaming Mouse sollen nun auch im Bereich der kabellosen Mäuse die Razer-Tugenden Einzug halten.

Technische Ausstattung

Da die Razer Orochi vor allem für den mobilen Einsatz gedacht ist, stellt sie eine der kleinsten Modellvarianten im Portfolio von Razer dar. Die Maus misst 99 x 67,8 x 35 mm (L x B x H) und ist damit nicht viel größer als die Bluetooth-Vertreter anderer Hersteller. Sie verfügt über insgesamt 7 Tasten, die sich frei programmieren lassen und ein 2-Wege-Mausrad. Die Abtastrate der Maus hängt davon ab, ob das Gerät per Bluetooth angebunden wird oder konventionell per Kabel. Bei Kabelnutzung liegt die Abtastrate bei maximal 4.000 dpi, die Reaktionszeit beträgt 1 ms. Bei der kabellosen Nutzung über Bluetooth 2.0 hingegen sinkt die Abtastrate auf 2.000 dpi, die Reaktionszeit steigt auf 8 ms. Im kabellosen Betrieb ist die Maus zudem abschaltbar. Weitere Ausstattungsmerkmale sind das symmetrische Design für Rechts- und Linkshänder sowie die „On-the-fly“-dpi-Anpassung. Razer verwendet in der Orochi wie in anderen Modellen auch einen 3G Laser-Sensor, Teflonfüße an der Unterseite der Maus und einen 32 Kilobyte großen Synapse-Onboard-Speicher, in dem Mausprofile gesichert werden können. Das Gewicht der Maus liegt bei 67 Gramm ohne Batterien, im Bluetooth-betrieb steigt das Gewicht auf 113 Gramm. Die Treibersoftware ist kompatibel mit Windows XP/Vista/7, Mac OSX (jeweils 32- und 64-Bit).

Vor- und Nachteile

Zwei Dinge fallen bei der Orochi positiv auf, die sich in der Vergangenheit bei Razer nur selten haben finden lassen. Zum einen ist man im Gegensatz zur Deathadder und der Mamba zu einem symmetrischen Design übergegangen, so dass endlich auch Linkshänder von den Vorzügen einer Razer profitieren können. Ein Schritt, den die Community sicherlich begrüßen wird. Zum anderen ist die Orochi in ihren Ausmaßen bescheidener ausgefallen als die Vorgängermodelle, so dass nun der mobile Einsatz tatsächlich sinnvoll möglich ist. Die Maus ist zwar im Batteriebetrieb deutlich schwerer, bewegt sich aber noch in einem Rahmen, in dem ein entspanntes Arbeiten möglich ist. Die Abtastraten sind sowohl im kabelgebundenen Einsatz als auch mit Bluetooth 2.0 beeindruckend hoch. Selbst 2.000 dpi, wie sie über Bluetooth angeboten werden, sind im Einsatz für Spiele mehr als ausreichend. Die Einstellung 4.000 dpi werden die meisten Nutzer ohnehin nach unten regeln wollen, da die Maus hier einfach sehr empfindlich reagiert. Ein Nachteil bei diesem Modell ist sicherlich das äußerst kurze Kabel, das nur einen Meter misst und den kabelgebundenen Einsatz am Desktop etwas verleiden kann. Zudem verfügt nicht jeder Computer über eine Bluetooth-Schnittstelle.

Fazit

Mit der Razer Orochi können gehobene Ansprüche bei der Verwendung einer Maus endlich auch im mobilen Betrieb befriedigt werden. Die Maus bietet sehr hohe Abtastraten und eine beeindruckende Reaktionsgeschwindigkeit selbst über Bluetooth 2.0. Zudem ist sie auch für Linkshänder konstruiert. Über das sehr kurze Kabel muss man aber hinwegsehen können.

 

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